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#7 Encavis, ein Rückblick

Genau eine Woche ist es jetzt her, dass ich meinen letzten Tag bei Encavis hatte. Und ich muss zugeben, dass es schon ein komisches Gefühl war Nachmittags aus der Tür zu gehen. Komisch, weil nach  6 ½ Jahren nicht weniger als eine sehr bewegende, herausfordernde und lehrreiche Zeit endete. Eine Zeit, die sich wie eine Reise angefühlt hat. 
Zeit für einen kleinen Rückblick:
Bereits der Einstieg bei CapitalStage (das war der damalige Firmenname) war ziemlich kurios. Bis zum Telefonat mit der Zusage bin ich davon ausgegangen, dass wir im Vorstellungsgespräch  über einen Posten als Investment Manager gesprochen haben. Die Zusage habe ich dann für den Job des Controllers bekommen. Da war ich ziemlich überrascht. 
Am 1.10.2012 ging es dann los in der Hamburger Innenstadt an der Adresse Brodtschrangen 4. Der kaufmännische Bereich bestand aus 3 Mitarbeitern. Eine kaufmännische Leiterin, ein Buchhalter und der neue Controller, ich. 
Der folgende Jahresabschluss hat uns dann bereits alles abverlang…

#6 DRANBLEIBEN

Dranbleiben,

mit dem Dranbleiben habe ich so meine ganz eigene Beziehung. Und es ist keine Liebesbeziehung. Das verschieben oder neudeutsch "prokrastinieren" zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben.

Und es betrifft auch diesen Blog. Es ist kein Zufall, dass ich #52 Blogartikel vollmundig angekündigt habe. Und jeder der rechnen kann hat sicher gemerkt, dass ich dem Schnitt etwas hinterherlaufe. Vielen Dank an dieser Stelle denen, die mich dezent darauf angesprochen habe. Das war auch die Hoffnung, dass ein gewisser Druck besteht. (Wobei der Druck hilft, aber sich auch nicht gut anfühlt. Ich möchte es ja eigentlich ohne Druck)

Michael Trautmann sagte in seinem Blog "On the way to new Work" (der für mich nach #42 gehörten Folgen weiterhin eine große Inspirationsquelle ist) er hätte es (die Prokrastination) erfunden. Wenn das so ist, war ich wahrscheinlich sein bester Schüler.

Es ist mir immer noch ein Rätsel, warum ich so viele Sachen, die ich mir (vermeintlic…

#5 Meine Inspirationsliste 2019

Heute habe ich (noch nachträglich) meine Inspirationsliste für 2018 gepostet. Parallel dazu ist meine Liste an Input in 2019 auch schon wieder gewachsen. In diesem Post fasse ich das ganze Jahr kontinuierlich zusammen:

#Werbung (?) Keine Ahnung, Geld bekomme ich für die Links zumindest nicht.

Bücher:

Hörbücher:

Webseiten:


Filme und Serien:


#4 Meine Inspirationliste 2018

Wenn auch schon fast kalter Kaffee, poste ich hier meine Inspirationsliste aus 2018. Neben den Coaches, die mich sehr beeindruckt haben, habe ich viel aus den hier genannten Hör-/Büchern, Webseiten, Filmen und Fernsehserien mitgenommen. Jeder Input hat auf verschiedenen Gebieten jeweils einen Knopf bei mir gedrückt und war ein weiterer Auslöser mich mit mir und meinem zukünftigen Weg zu beschäftigen. (Auf einige der Titel werde ich in diesem Blog noch näher eingehen.)

#Werbung (?) Keine Ahnung, Geld bekomme ich für die Links zumindest nicht.

Bücher:Jaqueline Groher - Führungskrafthttps://www.gabal-verlag.de/buch/fuehrungskraft/9783869365961Jaqueline Groher - Jaques‘ Erfolgsstrategienhttps://www.gabal-verlag.de/buch/jacques_erfolgsstrategien/9783869362373Marie Kondo - Magical Cleaninghttps://www.amazon.de/Magic-Cleaning-richtiges-Aufr%C3%A4umen-ver%C3%A4ndert/dp/3499624818/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1550438407&sr=8-1&keywords=b%C3%BCcher+magic+cleaning
Hörbücher:Gerald Hüther - …

#3 Generation Y

https://www.youtube.com/watch?v=vudaAYx2IcE

(von Simon Sinek)

Als ich dieses Video zum ersten Mal gesehen habe, hat mich eine Sache ziemlich gestört. Es war diese begleitende Überschrift. Ich habe mir nämlich die Version angeschaut, in der in das Video der folgende Satz (in Großbuchstaben) eingeblendet war:

“If you are a millenial, watch this!“ 

Die gesamten 15 Minuten war dieses Video eingerahmt von diesem Satz. Und als ich es später noch mal auf LinkedIn gesehen habe wurde ebenfalls diese Version verlinkt. Und die Kommentare hier aber auch offline waren mehrheitlich in dem Tenor, dass Millenials sich das genau anschauen sollten, um zu verstehen warum diese Generation vermeintlich Probleme im Berufsleben hat. Stichwort: keine Resilienz, schwer zu managen (im Berufsleben), naive Weltverbesserer, zu hohe Forderungen, Spaß an erster Stelle, usw.

Und obwohl Simon Sinek ziemlich am Anfang selber sagt, dass Millenials schwer zu managen sind habe ich sein Interview zu keinem Zeitpunkt als dire…

#2 Jetzt bloggt er auch noch... (oder, warum eigentlich dieser Blog?)

Jetzt bloggt er auch noch..., würde wahrscheinlich Frau Schöneberger schreiben. Setzt aber voraus, dass man vorher ja schon mal was anderes gemacht hat. Was in meinem Fall auch ein wenig zutrifft, denn ich habe mich schon mit einigen Dingen in meinem Leben beschäftigt und im Rahmen meiner fotografischen Ambitionen war sogar schon mal bloggen mit dabei.

Es gab aber auch zwei spezifische Auslöser und nach weiteren Überlegungen einige Gründe für mich dieses kleine "Projekt" in 2019 zu starten.

Auslöser Nummer 1 war ein Artikel auf LinkedIn zum Thema bloggen von Stefan Hagen "Führungskräfte, Ihr solltet bloggen!". Nun ist dies kein interner Firmenblog (aber in Zukunft mit Business Hintergrund) aber die Idee und die gemachten Vorschläge haben mich sehr angesprochen.

https://www.linkedin.com/pulse/f%C3%BChrungskr%C3%A4fte-ihr-solltet-bloggen-stefan-hagen/

Auslöser Nummer 2 war eine kleine Übung im Rahmen einer Unternehmensveranstaltung. Die Aufgabe war eine kleine Geschicht…

#1 Neujahrsvorsätze (mal anders) Reloaded

Bereits auf LinkedIn habe ich gepostet, dass 2019 im Zeichen meiner Komfortzone stehen soll. Beziehungsweise dem verlassen dieses so viel zitierten Zustands.

Wobei ich finde, dass diese Zone in den meisten Fällen eine wenig bewusste Zone ist. Zumindest habe ich noch niemanden sagen hören: „nein, die Welt ist mir zu anstrengend, ich möchte mich lieber in meiner Komfortzone aufhalten“.

Eher verweilen wir und realisieren wir es gar nicht, dass das Leben so an uns vorbei rauscht. Ich habe dann oft am 31.12. lapidar bemerkt, dass das Jahr auch wieder schnell vergangen ist.

Diese vorbeigesausten Jahre müssen auch gar nicht ereignisarm sein. Es gibt Sie durchaus, die Highspeed Jahre, ein Highlight jagt das nächste und doch blicken wir mit einem komischen Gefühl zurück.

Ich glaube der große Unterschied ist, ob die Ereignisse durch aktiv getroffene Entscheidungen herbeigeführt und dann bewusst erlebt werden. Haben wir das Jahr gestaltet, hatten wir einen Plan? Ein aktiv gestaltetes Jahr mit Rücksc…